Eurokrise: Griechenland braucht noch mehr Geld!

Griechenland benötigt nach Ansicht der Euro-Finanzminister weitere Hilfsmittel in Milliardenhöhe, um wieder auf den grünen Zweig zu kommen. Das zweite Hilfspaket von 109 Milliarden Euro reicht demnach nicht aus, um die Schuldenkrise zu beheben.

Zwar nannten die Euro-Finanzminister am Freitag in Brüssel keine Zahlen, doch fest steht für sie, dass der Rettungsschirm für Griechenland weiter angehoben werden muss. Das aktuelle Rettungspaket war im Juli von den Euro-Ländern und dem Internationalem Währungsfonds (IWF) vereinbart worden.

Am Freitag war zudem ein Geheimpapier der Troika aufgetaucht, welches eine notwendige Summe von bis zu 444 Milliarden Euro für Griechenland voraussagt. Nach Informationen der britischen „Financial Times“ habe demnach die Troika in einer geheimen Studie ermittelt, was im schlimmsten Falle auf die Europäer zukomme. Genannt wird eine Summe zwischen 252 Milliarden und 444 Milliarden Euro. (Mehr hier)

Die Finanzminister der 27 EU-Staaten legten bei ihrem Treffen am Freitag zunächst fest, dass erst einmal die nächste Tranche von acht Milliarden Euro in der ersten Novemberhälfte an Griechenland überwiesen wird. Am Samstag wird das Treffen fortgesetzt. Inhalt der Verhandlungen soll dann sein, wie die Banken mit einer Kapitalaufstockung gegen Anleihenverluste geschützt werden können.

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