Türkisches Militär: 49 PKK-Terroristen getötet

Wie das türkische Militär am Samstag mitteilte, haben ihre Kräfte in den letzten zwei Tagen während eines Militäreinsatzes 49 Terroristen der PKK im Südosten der Türkei getötet, um die 24 durch PKK-Mitglieder zu Beginn dieser Woche getöteten Soldaten zu rächen.

Die militärische Operation gegen die Terroristen der terroristischen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), in die mittlerweile Tausende von Truppen den dritten Tag in Folge involviert sind, konzentriere sich auf beide Seiten der bergigen Grenze zwischen der Türkei und dem Irak, heißt es von Seiten des türkischen Militärs.

35 Terroristen seien in den frühen Morgenstunden des Samstags in Cukurca, einem Stadtteil der Provinz Hakkari, gesichtet worden. In Cukurca wurden viele der 24 türkischen Soldaten getötet, als PKK-Mitglieder mehrere Militärposten am Mittwoch angegriffen hatten. Die türkischen Streitkräfte hätten dann in der darauf folgenden Nacht mit Artilleriebeschuss, unterstützt von Luftangriffen, die Terroristen attackiert, teilte der Generalstab der Türkei in einer Erklärung auf seiner Website mit. Später hätten Truppen die Leichen der 35 PKK-Mitglieder entdeckt. Des Weiteren seien Leichen von 14 weiteren Terroristen im gleichen Tal (Kazan) in der Nähe entdeckt worden, sieben von ihnen in einer Höhle, womit sich die Gesamtzahl der in den letzten beiden Tagen getöteten PKK-Mitglieder auf 49 beläuft, wie berichtet wird.

Die PKK hat ihre Anschläge auf türkische Sicherheitskräfte in den vergangenen Monaten verstärkt. Der Überfall am Mittwoch war einer der blutigsten für die türkischen Streitkräfte, seitdem PKK-Mitglieder den Krieg gegen den türkischen Staat im Jahr 1984 begannen. Der türkische Präsident Abdullah Gül hat „große Rache“ für die Anschläge geschworen.

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