Chávez vertreibt Arzt wegen schlechter Diagnose

Weil ein Arzt dem krebskranken Präsidenten Hugo Chávez eine Lebenserwartung von nur noch zwei Jahren voraussagte, musste er nach eigenen Angaben aus Venezuela fliehen.

Salvador Navarrete, so der Name des Arztes, erklärte in einem offenen Brief in der linken Tageszeitung “Tal Cual”, er habe aufgrund von nicht näher benannten “Ereignissen” die Flucht ins Ausland ergreifen müssen, nachdem er dem mexikanischen Magazin “Milenio” am Montag ein Interview gegeben hatte. Darin hatte er behauptet, dass die Lebenserwartung des venezolanischen Herrschers Chávez (59) wahrscheinlich nur noch zwei Jahre betragen werde.

Chávez leidet an einem Sarkom, einer sehr aggressiven Krebsart. Im Juni war ihm auf Kuba ein Tumor herausoperiert worden, woraufhin er sich mehreren Chemotherapie unterziehen musste. Offiziell hat Chávez verkündet, von der Krankheit geheilt zu sein. Er selbst hat weder verraten, wo der Tumor entfernt wurde, noch die Art des Krebses, die bei ihm diagnostiziert wurde.

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