Hotels und Studentenheime eingestürzt

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,2 hat am Sonntag den Osten der Türkei erschüttert. Mehrere Städte sollen zerstört worden sein, teilweise befänden sich Menschen unter den Trümmern.

Das Beben ereignete sich um 13:41 Uhr Ortszeit. Das Epizentrum lag unter dem Dorf Tabanli in der Provinz Van, aber das Beben war auch in den benachbarten Provinzen Bitlis, Mus, Batman, Diyarbakır und Hakkari zu spüren. Hakkari liegt etwa 100 Kilometer von der Stadt Van entfernt. Zudem hätten mehrere starke Nachbeben das Gebiet erschüttert. Rettungskräfte versuchen, verschüttete Menschen zu bergen. Genaue Zahlen von Todesopfern gibt es bislang nicht. Es wird jedoch mit vielen Toten gerechnet. Manche sprechen gar von bis zu 1000 möglichen Opfern.

Erbebengebiet Türkei

Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ist auf dem Weg in die Provinz Van, um sich ein genaues Bild des Ausmaßes der Schäden zu verschaffen. Erdbeben sind in der Türkei keine Seltenheit. Das Land ist von mehreren Bruchlinien durchzogen, kleine Erdbeben sind fast an der Tagesordnung. Bei zwei großen Beben im Jahr 1999 wurden mehr als 20.000 Menschen im Nordwesten der Türkei getötet.

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