Erdbeben in Türkei: Bereits über 200 Tote geborgen

Nach dem schweren Erdbeben am Sonntag im Südosten der Türkei sind bislang über 200 Menschen tot aus den Trümmern der eingestürzten Gebäude geborgen worden. Mehr als 1000 wurden verletzt.

Das Innenministerium in Istanbul befürchtet, dass die Zahl der Toten noch auf bis zu 1000 ansteigen könnte. Aus vielen abgelegeneren Regionen an der iranischen Grenze wisse man noch gar keine aktuellen Opferzahlen. Innenminister Naim Sahin sprach am Montag von bislang 217 Toten, 117 wurden in Ercis gezählt, 100 in Van.

Ministerpräsident Tayyip Erdogan hatte sich am Abend bei einem Besuch mit einem Hubschrauber einen Eindruck von der Lage verschafft. Die Witterung – Van liegt auf einer Höhe von 1700 Metern, im Katastrophengebiet herrschte in der Nacht extreme Kälte – erschweren die Suche nach Überlebenden. Die Suchtrupps müssen sich zum Teil mit bloßen Händen beim Entfernen des Schutts begnügen. Zudem erschütterten über 70 Nachbeben die Region erneut, weshalb viele Menschen die Nacht im Freien auf der Straße verbrachten. Verletzte werden in provisorisch errichteten Zelten versorgt.

Update 12:41 Uhr: Die Zahl der geborgenen Leichen ist inzwischen auf 270 angestiegen, wie „Zaman“ berichtet.

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