Acht Tote bei Schulbus-Unglück in der Türkei

Ein Verkehrsunfall in der türkischen Provinz Kars kostete acht Jugendlichen das Leben. Ein Schulbus fuhr in einen LKW. Die Familien sehen die Schuld bei der Stadt. Seit fünf Jahren ist die Straße durch Bauarbeiten verengt.

Bei einem Verkehrsunfall in der nordöstlichen Provinz Kars kamen acht Menschen ums Leben. Auf einer Straße im Landkreis Sarikamis war der Schulbus dabei einen LKW zu überholen. Als dem Schulbus plötzlich ein Fahrzeug entgegenkam, versuchte dieser auszuweichen und stieß mit dem LKW zusammen. Fünf der 13- bis 16-jährigen Schüler starben noch am Unfallort. Drei erlagen später im Krankenhaus ihren Verletzungen. 20 Personen sind verletzt.

Straße seit fünf Jahren durch Bauarbeiten verengt

Erdoğan Turan Ermiş, der Bürgermeister von Sarikamis, sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Er versicherte, der Vorfall werde umgehend untersucht. Die Familien fordern von der Stadt, endlich die Bauarbeiten an der betreffenden Straße zu beenden. Die Straße, auf der der Unfall geschah, ist normalerweise in beide Richtungen zweispurig. Seit fünf Jahren werden allerdings Bauarbeiten durchgeführt, weshalb sie seitdem nur noch einspurig ist.

 

 

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