Türkei-Erdbeben: Verzweifelte Suche nach Überlebenden

Nach dem schweren Erdbeben in der Türkei versuchen zahlreiche Rettungsteams, noch Überlebende aus den Trümmern zu bergen. Immer wieder sind die Schreie von Verschütteten zu hören. Die offizielle Zahl der bestätigten Toten beträgt nun 279, es werden hunderte weitere befürchtet.

Die Retter versuchen, sich nun vor allem zu den entfernten Dörfern im Hinterland von Van und Erciş vorzuarbeiten. Dort hat das verheerende Erdbeben vor allem alte Häuser aus Lehmziegeln zum Einsturz gebracht. Die Zahl der bestätigten Toten beträgt bereits 279, die der Verletzten 1.300. Dies teilte Minister Bülent Arınç mit.

Es wird von mehreren Stellen berichtet, an denen Verschüttende nach Hilfe rufen. Sie sind unter den Beton- und Stahlmassen begraben. Die Rettungsteams hören die Hilferufe zwar, müssen sich jedoch ihren Weg durch die Trümmer von mehrstöckigen eingestürzten Häusern bahnen. Nach einer neusten Einschätzung sind fast 3.000 Gebäude durch das Erdbeben eingestürzt.

Die Arbeiten gestalten sich als besonders schwierig, weil die Helfer es vermeiden müssen, die Steine zu bewegen, um auf sicherem Weg zu den unter den Trümmern Wartenden zu gelangen.

Das Erziehungsministerium teilte am Montag mit, dass unter den Toten 22 Lehrer und acht Schüler seien.

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