Wegen Facebook-Aktion: „Weekday“-Laden in Berlin demoliert

Die Boutique "Weekday" in Berlin lud am Sonntag auf Facebook zum Ausverkauf ihrer Vintage-Kollektion. 2.300 Personen kündigten sich an. Auf eine so große Kundenmasse war das Personal im Geschäft nicht vorbereitet. Im Laden eskalierte die Situation.

Diesmal handelte es sich nicht um eine versehentlich als „öffentlich“ gekennzeichnete Facebook-Party. Die Boutique „Weekday“ in der Berliner Friedrichstraße hatte auf Facebook einen Ausverkauf ihrer Vintage-Kollektion angekündigt. Bei Preisen von ein bis acht Euro ist es nicht verwunderlich, dass es einen riesen Ansturm auf das Geschäft gab. Dieses war auf eine so große Kundenmenge jedoch überhaupt nicht vorbereitet. 500 Jugendliche zwischen 14 und 17 hatten sich schon vor der Öffnung um 13 Uhr vor dem Szene-Laden versammelt.

Ängstliche Verkäuferinnen versteckten sich

Als die Türen geöffnet wurden, stürmten die Schnäppchen-Jäger in den Laden, zofften sich um die Klamotten, kletterten auf die Regale und klauten sogar die Lampen im Geschäft. Ängstliche Verkäuferinnen versteckten sich vor der aggressiven Masse in den Umkleidekabinen.

Die „Weekday“-Sprecherin Elinor Nystedt erklärte nach dem Vorfall: „Wir waren nicht wirklich auf diese Menschenmenge vorbereitet und entschuldigen uns für den Organisationsmangel. Über künftige Events werden wir weiter per Facebook informieren. Aber wir werden dann besser vorbereitet sein.“ Die Polizei erklärte später, es sei niemand verletzt worden.

Hier Szenen aus der Boutique „Weekday“ am Sonntag:

http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=w3nOEud7IMc

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