Lage im Erdbebengebiet spitzt sich zu: Regen- und Schneefälle erwartet

Die türkische Provinz Van muss außer mit weiteren Nachbeben jetzt auch noch mit Regen und Schnee rechnen. Die Zelte des Türkischen Roten Halbmonds (Kizilay) müssen in den kommenden Tagen vermutlich noch mehr Menschen, die sich vor dem Niederschlag schützen wollen, aufnehmen.

Die schlechten Nachrichten aus dem Erdbebengebiet in der türkischen Provinz Van reißen nicht ab. Nach dem schweren Erdbeben am Sonntag, folgte am Dienstagabend ein schweres Nachbeben mit der Stärke 5,4. Zusätzlich muss die Bevölkerung nun mit schlechten Wetterbedingungen kämpfen. Am Dienstag begannen leichte Regenschauer. In den kommenden Tagen sollen heftige Regen- und Schneefälle folgen. Die Temperaturen sollen um zwei bis vier Grad sinken.

Immer noch Verschüttete unter den Trümmern

Das könnte zu einem großen Problem werden, denn es sind weiterhin Überlebende unter den Verschütteten, die auf ihre Rettung warten. Viele trauen sich aus Angst nicht in ihre Häuser zurück. Die Nachbeben sollen noch über eine Woche andauern, schätzen Experten. Bisher haben viele im Garten ihrer Grundstücke Feuerstellen errichtet und übernachteten in Schlafsäcken. Bei Regen und Schnee wird dies nicht mehr möglich sein.

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