Eltern von Amy Winehouse: Sie hat den Kampf gegen den Alkohol verloren

Es ist ein Schock, wenn Eltern ihr geliebtes Kind verlieren. Ist dann auch noch lange Zeit nicht klar, woran das Liebste, was man besaß, gestorben ist, wird das Leben zu einem Martyrium. Für Janis und Mitch Winehouse hat sich zumindest die Frage nach dem "Warum" klären können. Amy erlag einer Alkoholvergiftung. Jetzt melden sie sich erneut zu Wort.

Das am vergangenen Mittwoch veröffentlichte offizielle Obduktionsergebnis räumte nach Monaten des Wartens endlich mit allen Spekulationen auf. Amy Winehouse starb nicht an Drogen, sondern erlitt eine Alkoholvergiftung. In ihrem Blut befanden sich zum Zeitpunkt ihres Todes 4,16 Promille.

Über das Promiportal „tmz.com“ cursiert jetzt eine Erklärung von Janis und Mitch Winehouse. Darin schreiben die Eltern: „Es ist eine gewisse Erleichterung, endlich zu wissen, was mit Amy passiert ist. Wir wissen, dass Alkohol in ihrem Körper war, als sie starb und es ist wahrscheinlich, dass dieser Alkohol sich tagelang aufgebaut hat.“ Das Gericht, so fahren sie fort, habe zur Kenntnis genommen, dass Amy hart gekämpft habe, um ihre Alkoholprobleme in den Griff zu bekommen. Es sei jedoch untröstlich für sie, dass sie dieses Mal den Kampf nicht gewinnen konnte.

Janis und Mitch Winehouse stecken ihre Energie in die Stiftung

In jener Woche, so berichten Amys Eltern, habe sie nach einer Periode der Abstinenz wieder angefangen zu trinken. Umso wichtiger nehmen sie nun ihre Arbeit mit der Amy-Winehouse-Stiftung. Im Namen ihrer Tochter, gilt es, so vielen jungen Menschen und Kindern wie möglich helfen zu können. Dieses Engagement bedeute ihnen sehr viel. „(…) von der überwältigenden Unterstützung, die wir bekamen, seit Amy starb, wissen wir, dass sie für viele Menschen auf der Welt sehr wichtig war. Wir möchten uns bei allen dafür bedanken und auch für den andauernden Enthusiasmus zugunsten der Stiftung.“

Amy Winehouse hat sich nicht mit Absicht umgebracht

Posthum wurde der Ruf von Amy Winehouse am vergangenen Mittwoch auch durch die Untersuchungsrichterin Suzanne Greenway wieder hergestellt. Sie stellte heraus, dass sich die Sängerin keinesfalls mit Absicht das Leben genommen hätte. Vielmehr handle es sich um einen „Unglücksfall“, um eine „nicht beabsichtigte Konsequenz“ ihres Alkoholkonsums.

Mehr hier:

Amy Winehouse: Sie starb an einer Alkoholvergiftung!

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