Eurokrise: Griechen brauchen Hälfte der Schulden nicht zurückzuzahlen

Der Euro-Gipfel hat sich am Donnerstag auf die Hälfte des Schuldenerlasses für Griechenland geeinigt. Um dies zu erreichen, müssen private Gläubiger, Banken und Versicherer ihre Forderungen zurückschrauben.

Die 17 Euro-Staaten haben sich zudem darauf geeinigt, mittels einer Hebelung die Schlagkraft des EFSF-Rettungsfonds auf eine Billion Euro zu vervielfachen.

Die führenden Banken Europas wurden dazu verpflichtet, etwa 106 Milliarden Euro frisches Kapital aufzutreiben, um einer größeren Finanzkrise vorzubeugen. Italien wurde angehalten, ihre Sparmaßnahmen auszuweiten.

Kürzlich war bekannt geworden, dass Griechenland bis 2020 bis zu 444, mindestens aber 252 Milliarden Euro benötigen wird. Zunächst aber ist ein neues Griechenland-Paket von rund 100 Milliarden Euro angedacht, so Merkel.

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