Michael Jackson wollte ins Guinness Buch der Rekorde

Im Zuge des Prozesses gegen den einstigen Leibarzt von Michael Jackson, Dr. Conrad Murray, kommen nun weitere schauerliche Details rund um den verstorbenen King of Pop ans Licht. Angeblich habe der seiner letzten Tour nur zugesagt, wenn er am Ende ins Guinness Buch der Rekorde käme.

Der amerikanische Megastar habe, so berichtet das britische Medium „The Sun“ nur 50 Konzerten in London zugestimmt, wenn die letzte Show einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde nach sich ziehe.

Im Rahmen der „This is It“-Tour, die schon im Vorfeld für weltweites Aufsehen sorgte, wollte der im Juni 2009 Verstorbene in der britischen Hauptstadt den Rekord von Prince knacken. Zunächst sagte er einem Deal über mehr als 31 Auftritten zu. Damit lag er schon zehn Veranstaltungen über Prince‘ Auftritten in der O2 Arena.

Vertreter des Guinness-Buchs der Rekorde sollte 50. Show beiwohnen

Doch die Fans schienen unersättlich. Die Nachfrage ebbte nicht ab. Schließlich übte man derartigen Druck auf Michael Jackson aus, so dass dieser weiteren Konzerten zustimmte. Sein Einverständnis knüpfte er allerdings an Bedinungen. Das Management sollte nicht nur ein ganz besonderes Haus in der Nähe von London für den Superstar finden, der unter keinen Umständen in einem anonymen Hotel nächtigen und auch seine Kinder nicht dort einsperren wollte, so AEG Live Boss Randy Phillips, der jetzt in Los Angeles im Prozess gegen Dr. Conrad Murray aussagte.

Darüber hinaus galt es, einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde für insgesamt 50 Shows zu arrangieren. „Er wusste, dass das eine Hausmarke war, die kein Künstler jemals brechen könnte“, fasst Phillips zusammen. Anlässlich der 50. Show sollte deshalb ein offizieller Vertreter dem Konzert beiwohnen und den Rekord amtlich machen. Zum Vergleich: Prince gab dort 21 Shows, Beyonce acht, Usher sechs und Justin Timberlake fünf.

Die Konzerte in London sollten ab Mitte Juli 2009 stattfinden.

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