Irakische Kurden tolerieren türkische Militäroperation!

Die Kurdische Regionalregierung des Nordiraks (KRG) will die türkischen Militäroperationen dulden, solange keine Zivilisten involviert sind. Gewalt sei keine Lösung, so die Erklärung für die Zurückhaltung.

Die Türkei greift seit einigen Monaten PKK-Stützpunkte im Nordirak an. Von hier aus sollen die Terroristen Anschläge in der Türkei organisiert haben. Zuletzt starben bei PKK-Anschlägen in der östlichen Provinz Hakkari 24 Soldaten. Seitdem schlägt das türkische Militär noch massiver zurück. Die KRG duldet die Operationen im Nordirak. Sie beteiligt sich jedoch nicht an den Operationen. Jabbar Yawar, Sprecher der Verteidigungskräfte der KRG, erklärte: „Wir haben nicht die Absicht Verstärkung an die Grenzregion zu schicken.“ Gewalt sei keine Lösung, so die Begründung Yawars. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan lud den KRG-Präsidenten Mesud Barzani in die Türkei ein. Er wird Mitte November erwartet.

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Die Türkei hat mittlerweile gute Beziehungen zur Kurdischen Regionalregierung. Kurz nach den Terror-Anschlägen in Hakkari kam der stellvertretende KRG-Präsident Necirvan Barzani in die Türkei und besprach mit dem türkischen Außenminister Ahmet Davutoglu die weitere Zusammenarbeit. Die Türkei erwartet allerdings noch mehr Engagement gegen den Terror. Sie drohte dem Nordirak ansonsten mit Sanktionen.

 

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