Occupy London: Polizei spürt PKK-Terroristen auf!

Die britische Polizei stürmte am vergangenen Donnerstag ein Zelt der PKK. Zwischen den Demonstranten der "Occupy"-Bewegung machte die Organisation in London Werbung für sich. Im Zelt wurden Waffen gesehen. Daraufhin wurde die Polizei verständigt.

Die britische Polizei stürmte am Donnerstag ein Zelt der Kurdischen Arbeiterpartei PKK vor der St. Pauls Kathedrale in London. Die Organisation hatte ihr Zelt inmitten der „Occupy London Stock Exchange“-Demonstranten aufgestellt und hier Werbung betrieben. Besorgte Bürger hatten die Polizei verständigt, weil sie Waffen in dem Zelt gesehen hätten, berichtete die türkische Zeitung „Hürriyet“.

In rund 900 Städten versammeln sich derzeit Anhänger der „Occupy“-Bewegung und protestieren gegen das ausbeuterische Finanzsystem. Die PKK wollte offenbar von diesem Menschenauflauf Gebrauch machen und ihre Organisation öffentlich bewerben.

Britische Regierung übt Druck auf PKK aus

Die PKK-Mitglieder hatten zuvor versucht verschiedenen Medienbüros in der britischen Hauptstadt London zu besetzen und protestierten vor dem britischen Ministerpräsidium. Grund dafür war der wachsende Druck, den die Regierung auf die illegale Organisation ausübt. Die PKK wird in der Türkei, der Europäischen Union und in den USA als Terrororganisation aufgeführt.

Die PKK ist in der Türkei für verschiedene Anschläge verantwortlich. Zuletzt starben 24 Soldaten bei PKK-Anschlägen in Hakkari. Die Terrororganisation gab bekannt, nun auch keinen Halt mehr vor Zivilisten zu machen. Die Türkei führt seitdem massive Militäroperationen im Landesinneren und im Nordirak durch.

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