Aschewolke über Chile: Regierung evakuiert Anwohner

Die chilenische Regierung ruft die Alarmstufe Rot aus. Der Hudson-Vulkan könnte wieder ausbrechen. Er spuckt fünf Kilometer hohe Aschewolken. Die Anwohner wurden vorsorglich evakuiert.

Der Hudson-Vulkan in Chile hat dreimal in Folge Aschewolken ausgestoßen. Fünf Kilometer hoch seien diese bisher, erklären die Experten. Ein Ausbruch könnte jederzeit bevorstehen. Die chilenische Regierung rief Alarmstufe Rot aus und evakuierte die anliegenden Regionen. 119 Menschen mussten ihre Häuser räumen. Die Regierung betont jedoch, es handele sich nur um Vorsichtsmaßnahmen.

Die Hitze ließ einen Fluss in der Region durch die Schnee- und Eisschmelze in kurzer Zeit anschwellen. Das könnte sich weiterhin verstärken. Der Vulkan war zuletzt 1991 ausgebrochen. Damals kündigte er sich durch ein Erdbeben an. Der Hudson-Vulkan liegt 1.600 Kilometer südlich von der Hautstadt Santiago de Chile.

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