Syrien: Über 30 Tote bei „No-Fly“-Demo

Assad ging erneut gewaltsam gegen Demonstranten vor. Über Facebook organisierten sich Regierungsgegner zu Protestmärschen. Sie wollen ein Flugverbot in Syrien. So soll die Freie Syrische Armee gegen die Regierung vorgehen können.

Baschar al-Assad schlug erneut Demonstrationen nach dem Freitagsgebet in Syrien gewaltsam nieder. Menschenrechtsaktivisten sprachen von 36 Toten im Land. Immer lauter werden die Forderungen nach internationaler Hilfe und einem NATO-Eingriff. Die Arabische Liga forderte Assad in einem Schreiben auf, die Zivilisten zu schützen und verurteilte die Vorgehensweise der syrischen Regierung hart. So klar hatte sie sich bisher noch nie ausgedrückt.

Die Demonstranten organisierten sich auf Facebook und fanden sich, wie an den Freitagen zuvor, zu Protesten gegen das Regime zusammen. Sie forderten eine „No-Fly-Zone“ für Syrien. 20.000 Menschen schlossen sich den Protestmärschen an. Die syrische Regierung soll so daran gehindert werden, die Menschen aus der Luft anzugreifen. Der Aktivist Mustafa Osso erklärte der „Associated Press“: „Es gibt viele Verletzte. Die Krankenhäuser haben Schwierigkeiten, die vielen Opfer zu behandeln.“

Ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin sagte zu den Vorfällen: „Der internationale politische Druck muss noch einmal signifikant erhöht werden, damit das syrische Regime endlich einlenkt.“

 

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