Selbstmordanschlag in Kabul: Mehrere NATO-Soldaten getötet

In Afghanistan wurden bei Terror-Anschlägen mehrere Soldaten der NATO und Zivilisten getötet. Die Taliban bekannte sich bereits zu dem Bombenanschlag in Kabul.

Bei einem Anschlag auf einen Bus der NATO kamen am Samstag in Kabul mindestens 10 Soldaten ums Leben, die meisten davon amerikanische Staatsbürger, so die Nachrichtenagentur „AFP“. Die radikalislamische Taliban bekannte sich bereits zu dem Anschlag. Es wurden außerdem drei Zivilisten und ein afghanischer Polizist getötet.

Haschmat Staniksai, Polizeisprecher von Kabul, erklärte, ein Mann habe sich in einem mit Sprengstoff gefüllten Auto in die Luft gesprengt. Ein Konvoi der ISAF-Schutztruppen wurde dabei schwer getroffen. Taliban-Sprecher Saiullah Mudschahid  bestätigte den Anschlag. Er bedauerte, dass dabei Zivilisten getötet worden seien. Ziel des Anschlags seien Militärausbilder gewesen.

Terror-Anschläge in Kabul, Kunar und Kandahar

Zwei weitere ISAF-Soldaten seien in der  Provinz Kandahar getötet worden. Ein Mann in der Uniform der afghanischen Nationalarmee habe auf die Soldaten geschossen, so die Erklärung der NATO-geführten Schutztruppe.

In der Provinz Kunar, im Osten Afghanistans, sprengte sich eine Frau in die Luft. Mohammad Hewas, Polizeisprecher von Kunar, sagte, es seien lediglich zwei Personen verletzt worden. Weibliche Selbstmordattentäter seien äußerst selten.

 

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