Türkei: Selbstmordattentat vor AKP-Sitz in Bingöl

Selbstmordanschlag schockiert die Türkei: Eine Frau sprengte sich in der türkischen Provinz Bingöl vor dem Parteisitz der AKP und einem Spielwaren-Laden in die Luft. Sie riss drei Menschen mit sich in den Tod. 20 Personen sind verletzt.

Es ist ein blutiger Samstag. Nach den Selbstmord-Anschlägen in Afghanistan, sprengte sich nun auch eine Frau in einer zentralen Straße der türkischen Provinz Bingöl in die Luft. Der Anschlag fand direkt vor einem Spielwaren-Laden statt. Die Frau nahm damit den Tod von Zivilisten in Kauf. Über dem Geschäft befindet sich der Parteisitz der regierenden Partei AKP. Insgesamt starben vier Menschen und 20 wurden verletzt, unter ihnen ein Kind.

Innenminister Idris Naim Sahin erklärte, der Parteisitz sei nicht das Ziel des Anschlags gewesen. Der Gouverneur von Bingöl, Mustafa Hakan Güvençe, ist derselben Meinung. „Die Selbstmordattentäterin hat sich auf dem Bürgersteig ohne ein bestimmtest Ziel in die Luft gesprengt“, so Güvençe.

In der Straße fanden die Sicherheitskräfte kurz darauf eine zweite Bombe unter einem Auto. Diese konnte entschärft werden. Der Bürgermeister von Bingöl, Serdar Atalay ist bestürzt. Zum Vorfall sagte er: „Die, die das getan haben können keine Menschen sein.“

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