Assad droht: Syrien wird zweites Afghanistan

Der syrische Präsident Baschar al-Assad warnt die internationale Geminschaft entschieden davor, sich in die Angelegenheiten des Landes einzumischen. Ansonsten stehe ein „Erdbeben" bevor.

Die Forderungen nach einem internationalen Eingriff in Syrien werden immer lauter. Assad warnt ganz entschieden davor. Eine Einmischung könne schlimme Konsequenzen haben, meint der syrische Prädient Baschar al-Assad. „Syrien liegt an der Bruchlinie, und jeder Eingriff am Boden wird ein Erdbeben auslösen“, sagt Assag gegenüber dem „Telegraph“. „Wollen sie noch ein Afghanistan erleben, oder noch zehn Afghanistans?“, fragt er. Der internationale Druck auf Syrien sei nicht nötig, denn Syrien sei in jeder Hinsicht anders als Ägypten, Tunis oder Jemen: „Jedes Problem in Syrien wird die ganze Region verbrennen.“

Es seien zu Beginn der Aufstände Fehler gemacht worden, das sei jetzt jedoch anders, so Assad. Er erklärte, es werde nun nur noch gegen Terroristen vorgegangen. Am Freitag wurden bei Demonstrationen gegen das Regime erneut über 30 Menschen getötet. Die Arabische Liga äußerte sich erstmals deutlich gegen dieses Vorgehen und verurteilte es. Assa behauptet, die Vorwürfe der Liga seien gelogen.

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