Erdbeben: Türkei beendet Suche nach Überlebenden

Die Zahl der Todesopfer des Erdbebens im Südosten der Türkei am Sonntag vor einer Woche ist auf 601 gestiegen. Eine Woche später haben die Behörden die Suche nach Überlebenden gestoppt.

Nachdem die Behörden die Suche nach Überlebenden aufgegeben haben, konzentrieren sich nun auf die Unterstützung der Familien, die zu Tausenden obdachlos gworden sind. In Erciş, der Stadt, die am stärksten von dem Beben der Stärke 7,2 am 23. Oktober betroffen war, haben am Sonntag einige Geschäfte wieder eröffnet und der Strom wurde in Teilen der Stadt wieder eingeschaltet. Doch fast 100.000 Einwohner warten noch immer darauf, in ihre beschädigten Häuser zurückzukehren.

Weiterhin erschüttern starke Nachbeben die Gegend. Erst am Sonntag war ein Nachbeben der Stärke 5,3 registriert worden. Deshalb verbringen viele Menschen aus Angst die Nächte in Zelten, auch jene, deren Häuser vielleicht nicht ganz so stark bschädigt wurden. Aber der Winter naht mit eisigen Temperaturen, besonders in der Nacht. Die Menschen frieren in den Zeltlagern der Hilfsorganisationen. Viele sind krank. Laut Katastrophen-Management der Regierung sind mehr als 43.000 Zelte in Van ausgegeben worden. „Unser Haus befindet sich in gutem Zustand, aber wir leben aus Angst in einem Zelt. Wir werden erst wieder zurückkehren, wenn die Nachbeben vorbei sind und die Regierung sagt, dass unser Haus sicher ist.“, so Fadli Koçak, Inhaber einer Bäckerei in Erciş.

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