Dr. Conrad Murray: Mutter bittet Richter um Gnade

Der Fall des einstigen Leibarztes von Michael Jackson, Dr. Conrad Murray, beschäftigt weiter die Medien. Jetzt meldet sich seine Mutter zu Wort. Der Richter solle Milde walten lassen.

Im Prozess um den Tod Michael Jacksons im Sommer 2009 erfährt der wegen fahrlässiger Tötung verurteilte frühere Leibarzt des einstigen „King of Pop“ an diesem Dienstag sein Strafmaß. Während die zuständige Staatsanwaltschaft in Los Angeles die Höchststrafe von vier Jahren Gefängnis für Murray fordert und er zudem rund 100 Millionen Dollar ( das sind 75,6 Millionen Euro) an die Familie Jackson für entgangene Einnahmen aus einer geplanten Konzertserie zahlen soll, hofft die Verteidigung derzeit noch immer auf eine Bewährungsstrafe. Bereits Anfang November wurde Dr. Conrad Murray schuldig gesprochen, Michael Jackson im Juni 2009 eine Überdosis des Betäubungsmittels Propofol verabreicht und ihn anschließend nicht ordnungsgemäß überwacht zu haben.

Mutter leidet an „überwältigender Traurigkeit“

Murrays Mutter, Milta Rush, bringt nun gegenüber dem Richter ihre „überwältigende Traurigkeit“ vor, an der sie leide, seitdem ihr Sohn in Untersuchungshaft sitze. Inständig, so meldet „tmz.com“ bitte sie ihn in einem Brief ein mildes Urteil zu sprechen. Ihrer Meinung nach sei ihr Sohn ein anständiger Mensch, der „niemals in seinem Leben Alkohol getrunken, Drogen genommen oder geraucht“ habe und somit Gnade verdiene. Und weiter erklärt Milta: „Niemals zuvor kam er mit dem Gesetz in Konflikt.“ Jetzt sei sie krank vor Sorge um ihr Kind. Ihrem Sohn solle es derweil im Gefängnis nicht besser ergangen sein: Er sei traurig und reuevoll über den Tod seines Freundes Michael Jackson. „Ich bin mir sicher, er hat die härteste Lektion seines Lebens gelernt.“

Den Schmerz, den Michael Jacksons Mutter Katherine gerade durchzustehen hat, könne sie zutiefst nachvollziehen. Eigentlich habe sie sie treffen und ihr beistehen, ihr sagen wollen, wie leid ihr das alles tue. Doch sie sei unsicher gewesen, ob man sie überhaupt empfangen hätte. Zudem wolle sie nicht Regeln der Justiz verletzen.

Mutter fordert Bewährungsstrafe oder Sozialstunden

Am Ende des Briefes wiederholt sie ihre Bitte Nachsicht walten zu lassen und ihn statt zu einer Haft zu einer Bewährungsstrafe oder zur Ableistung vo Sozialstunden zu verurteilen: „Richter Pastor, Conrad ist mein Sohn und als Mutter kenne ich ihn in- und auswendig. Er bedauert zutiefst, was Michael passiert ist. Es war keine Absicht.“


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