Selbstmord: Gary Speed war nicht depressiv!

Die Nachricht vom Selbstmord des walisischen Nationaltrainers Gary Speed erschütterte den Fußballzirkus in seinen Grundfesten. Lag nach dem Tod von Robert Enke vor zwei Jahren und dem Selbstmordversuch des Referees Babak Rafati in der letzten Woche etwa ein erneuter Fall von Depression vor? Sein Agent dementiert.

Am vergangenen frühen Sonntagmorgen wurde der 42-jährige Gary Speed von seiner eigenen Ehefrau erhängt im Haus der Familie entdeckt. Die Gerüchteküche brodelte: Jetzt meldet sich Hayden Evans zu Wort. Der Agent des Wales-Manager und einstige Trauzeuge betont: „Gary Speed war nicht depressiv und er hatte, bevor man ihn erhängt in seinem Haus auffand, keinen Ärger mit seiner Ehefrau.“ Evans ist überzeugt, dass Gary Speed, der mit seiner Frau Louise die zwei Söhne Tommy und Ed hat, seit 1996 „glücklich verheiratet“ war. Seine Witwe sei über das Geschehene zutiefst bestürzt.

Ursache der Verzweiflungstag bisher nicht geklärt

Evan erklärt weiter: „Sie waren glücklich und jeder, der sie kannte, wird das bestätigen. Doch genau deshalb ist das Ganze so ein Rätsel.“ Derzeit gäbe es keinerlei Hinweise darauf, was den Nationaltrainer zu dieser Verzweiflungstat getrieben haben könnte. „Jeder stellt derzeit die gleichen Fragen, aber niemand hat eine Antwort darauf. Wir stehen alle unter Schock.“

Dass es keinerlei Hinweise auf eine Depression gegeben habe, davon zeugen auch die letzten Szenen Speeds in der Öffentlichkeit. Noch am Samstagnachmittag posierte er vor den BBC Studios in Salford mit den Fans. Nur Stunden später fand er den Tod in der 1,5 Millionen-Pfund Villa der Familie in der Nähe von Chester.

Hier sein letzter öffentlicher Auftritt bei der BBC:

 

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