Drama in Paris: Vater tötete Dreijährigen in der Waschmaschine

Ein dreijähriger Junge ist vermutlich durch die Hand seines eigenen Vaters gestorben. Ihm wird vorgeworfen, das Kleinkind in die Waschmaschine gesteckt und diese in Gang gesetzt zu haben. Der Grund: Er wollte den Buben bestrafen.

Der 33-jährige Christophe Champenois wird beschuldigt, den kleinen Bastien im Haus der Familie in der Nähe von Paris nackt in die Waschmaschine gestopft und anschließend einen Kaltwaschgang gestartet zu haben. Das berichtet die britische „Sun“.

Champenois wollte seinen Sohn nach eigenen Angaben dafür zurechtweisen, dass er die Zeichnungen eines Spielgefährten aus der Spielgruppe die Toilette hinunter gespült hatte. Bastiens Mutter Charlene fand ihren Sohn und rannte mit dem leblosen kleinen Körper in den Armen zu den Nachbarn. Dort behauptete die 25-Jährige allerdings, er sei die Treppe hinunter gefallen.

Dreijähriger wurde zuhause mehrfach misshandelt

Die Nachbarin namens Alice erinnert sich: „Ich nahm ihn auf den Arm wie eine kaputte Puppe. Ich fühlte seinen letzten Herzschlag. Charlene bewegte sich nicht. Sie begriff nicht, dass er tot war.“

Beide Elternteile hielten auch nach dem Tod an der Geschichte vom Treppensturz fest. Ihre fünfjährige Tochter brachte jedoch die Wahrheit ans Licht. Sie verriet, dass ihr kleiner Bruder in die Waschmaschine gestopft wurde – und das nicht zum ersten Mal. Manchmal, so erzählt sie, war der kleine Kerl bis zu zwei Stunden in der Toilette eingesperrt. Christophe Champenois wird nun die Tötung eines Minderjährigen sowie unterlassene Hilfeleistung zur Last gelegt.

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