Guttenberg-Comeback: Die Deutschen wollen ihn nicht!

Sein neuer Look, den er vor wenigen Tagen auf der Sicherheitskonferenz in Halifax präsentierte, hat ihm offenbar nicht geholfen. Die Mehrheit der Deutschen will Karl-Theodor zu Guttenberg nicht mehr in der Politik sehen. Das ergab eine aktuelle Umfrage.

Das Ergebnis für Karl-Theodor zu Guttenberg ist niederschmetternd: In seinem Buch „Vorerst gescheitert“, hatte er zwar mit seinem Umfeld abgerechnet, sein eigenes politisches Erbe aber hoch gehalten. Sollte sich diese Einschätzung nun als falsch erweisen? Fast scheint es so. Denn: „51 Prozent der Deutschen lehnen ein Guttenberg-Comeback ab“, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage im Auftrag des „Stern“.

Stimmung seit Rücktritt im März gekippt

Nur noch 49 Prozent wünschten, so heißt es weiter, dass der über seine in weiten Teilen abgekupferte Doktorarbeit Gestolperte wieder die politische Bühne betrete. Kurz nach seinem Rücktritt im vergangenen März war die Stimmung noch eine ganz andere: Vor neun Monaten sprachen sich noch 62 Prozent der Bürger für eine Rückkehr zu Guttenbergs auf die Politbühne aus.

Die Glaubwürdigkeit des einstigen „Schönlings aus Franken“ ist geschwunden. Gegen seinen Nachfolger Thomas de Maizière kommt er in Sachen Beliebtheit ebenfalls nicht an. Einzig gegen einen kann der USA-Auswanderer punkten: „(…) 64 Prozent erklärten, Guttenberg wäre als Außenminister besser geeignet“ als Guido Westerwelle.

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