Rufus Martin fliegt bei X-Factor: „Das ist nicht das Ende“

Und da waren's nur noch drei Acts: Die Runde der X-Factor-Kandidaten wird mit Woche zu Woche schlanker, das Bedauern um die Sänger, die gehen müssen, immer größer. Am vergangenen Dienstagabend wählte das Publikum Rufus Martin aus der Show. Der trägt den Rauswurf jedoch mit Fassung.

Mit "Hello" verabschiedet sich Rufus Martin von X-Factor. Ein Wink in Richtung Zukunft? (Foto: clipfish)

Mit "Hello" verabschiedet sich Rufus Martin von X-Factor. Ein Wink in Richtung Zukunft? (Foto: clipfish)

Halbfinal-Zeit in der zweiten Staffel X-Factor: Als die Notarin, Frau Dr. Tschon, den alles entscheidenden Umschlag überbringt, setzen die Herzen nicht weniger Fans aus. Wer hat es geschafft? Wer muss heute gehen? Ist es der smarte Polizist David Pfeffer? Das ungleiche Traumpaar Nica & Joe? Die stimmgewaltige Raffaela Wais? Oder der amerikanische Sunnyboy Rufus Martin? Gemeinsam mit ihren Mentoren “Das Bo”, Till Brönner und Sarah Connor stehen sie auf der Bühne. Sekunden werden zu Stunden.

Rufus Martin verabschiedet sich mit “Hello”

Dann die Entscheidung, die diesmal völlig in der Hand der Zuschauer lag. Einer nach dem anderen wird aufgerufen: Nica & Joe, David Pfeffer, Raffaela Wais. Es ist klar: Rufus Martin, der das Publikum mit seiner souligen Stimme verzaubert hat, ist raus. Sein Abschiedslied nach der siebten Liveshow, “Hello”, hätte, so sein Mentor Till Brönner, nicht besser gewählt sein können.

Während nicht wenige den Abschied des herausragenden Sängers bedauern, trägt er selbst die Entscheidung des Votings mit Fassung. Hatte er mit seinem emotionalen Abschied bereits ein wenig in die Zukunft gesehen? Das Potential dazu, da sind sich viele einig, hätte er jedenfalls. Rufus, das beweist er auch im Gespräch mit “Promiflash” ist ein Steh-auf-Männchen: „Klar könnte ich auch in einer Ecke sitzen und heulen”, gesteht er, “aber so bin ich einfach nicht. Das ist nicht meine Art und ich weiß auch, dass das nicht das Ende ist.“

Sarah Connor und “Das Bo” üben viel Kritik

Einen Schuldigen an diesem Ausgang will der Wahl-Münchner zwar nicht direkt ausmachen. Dennoch ist er der Meinung, dass die Jury mit ihrer Kritik nach den Performances dazu beigetragen haben könnte: „Sarah und Bo haben mir für meine Verhältnisse sehr viel Kritik gegeben. Ich liebe ‘Ironic’ seit vielen Jahren und zu sagen, ein Lied, das ich mir selbst ausgesucht habe, passe nicht zu mir, ist schon merkwürdig”, so seine Einschätzung. Und weiter: “Die haben die Meinung ein bisschen in eine Richtung gelenkt, die für mich nicht unbedingt vorteilhaft war. Aber hey – jeder hat seine eigene Meinung! Schließlich ist es ein Wettbewerb.”

Für ihn geht es nach X-Factor definitiv weiter. Sechs Monate will er in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Tour gehen. Man darf also gespannt sein, wie es mit Rufus Martin weiter geht.

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