Muslim darf nicht auf dem Schulflur beten

Das Bundesverwaltungsgericht hat am Mittwoch entschieden: Ein 18-Jähriger, dem verboten worden war, auf dem Schulflur gen Mekka zu beten und der daraufhin geklagt hatte, bleibt das Gebet im Gymnasium auch weiterhin verboten.

Durch die öffentlichen Ritualgebete werde der Schulfrieden gestört, hieß es in der Begründung des 6. Senats. Die Richter betonten allerdings, es handele sich um eine Einzelfallentscheidung. Es geht im speziellen Fall um das Diesterweg-Gymnasium in Berlin-Wedding, wo die Schüler fünf Weltreligionen angehören. Dies habe zu Konflikten geführt. Aufgrund dessen sei das Gebet verboten worden auf dem Schulflur.

An anderen Gymnasien, wo eine andere Situation vorherrrsche, könnte aber eine andere Entscheidung möglicherweise gefällt werden. Vor dem Verwaltungsgericht Berlin hatte der Schüler zunächst Recht bekommen. Dies wurde nun revidiert.

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