Ahmadinedschad muss wegen Bankenskandal Stellung beziehen

Das iranische Parlament bereitet sich darauf vor, Mahmud Ahmadinaschad bezüglich des Bankenskandals zur Rede zu stellen.

Wie die „Hürriyet“ am Dienstag mitteilte, bereitet sich das iranische Parlament auf die Reaktion des Staatspräsidenten Mahmoud Ahmadinedschad im bis jetzt größten Korruptions-Skandal vor. Das iranische Parlament befand den iranischen Finanzminister, der für seine Nähe zu Ahmadinaschad bekannt ist, bezüglich des regelwidrigen Bankkredits von einer Summe von 2,6 Milliarden Dollar für schuldig.

Am Montag unterzeichneten 73 iranische Abgeordnete eine offizielle parlamentarische Anfrage. Die Abgeordneten fordern mit dieser Anfrage den Staatspräsidenten Ahmadinedschad auf, sich bezüglich des Korruptionsfalls im Iran zu äußern.

Ahmadinedschad wird somit der erste iranische Staatspräsident sein, der vor dem Parlament Rechenschaft ablegen wird. Dieses Ereignis symbolisiert ferner den Siegeszug der Oppositionellen gegen Ahmadinedschad.

Vertrauensfrage gegen den Finanzminister Hüseyni

Das iranische Parlament verlangt nun vom Finanzminister eine Selbtsverteidigung. Diese soll schon morgen im Parlament stattfinden, so „Hürriyet“. Hüseyni wird vorgeworfen, er habe sein Amt missbraucht und sei seinen Aufgaben und Pflichten nicht nachgegangen, habe Personal mit mangelnden Kenntnissen zu wichtigen Positionen befördert und nicht die notwendige Kontrolle in seinem Amt als Finanzminister.

Ferner wurde mitgeteilt, dass Ahmadinaschad an der morgigen Vertrauensfrage im Parlament teilnehmen und eine Rede Hüseyni in Schutz nehmende Rede halten wird.

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