Vor dem Dortmund-Spiel: Weidenfeller fürchtet Laser-Attacke

Der Borussia Dortmund steht am Dienstagabend Olympiakos Piräus gegenüber. Für die Dortmunder ist es das Alles-oder-Nichts-Spiel in der Champions League. Doch außer den starken Griechen fürchten die Dortmunder leichtsinnige Fans im Stadion. In den Fußballstadien Europas kommt es immer häufiger zu Laser-Attacken.

Erst kürzlich war es beim Bayern-Spiel in der Champions League wieder zu einer gemeinen Blend-Attacke mit einem Laserpointer gekommen. Fans der gegnerischen Mannschaft hatten Mario Gomez geblendet. Daraufhin verschoss er einen Elfmeter gegen den SSC Neapel – auch wenn Gomez die Laser-Attacke nach der Begegnung nicht als Ausrede gelten lassen wollte. Das Spiel endete Unentschieden.

Dortmund-Torwart Roman Weidenfeller befürchtet gar gesundheitliche Schäden davonzutragen. Aktuell sagte er zum Thema der „BILD“: „Ich will ja nicht übertreiben, aber da habe ich teilweise Angst um mein Augenlicht. Die Täter müssen gefunden und endlich hart bestraft werden.“ Er betont: „Das ist brandgefährlich! Nicht nur, dass man für ein, zwei Sekunden nichts sieht – da können auch Schäden auf der Netzhaut entstehen.“

Dabei ist der Sieg für die Dortmunder so wichtig und diesen wollen sie sich von niemandem vermasseln lassen. Bisher haben sie in der Königsklasse des Fußballs nicht sehr gut abgeschnitten. Der BVB belegt derzeit den letzten Platz in seiner Gruppe. Das wollen sie ändern: „Wir sind nicht die schlechteste Mannschaft der Gruppe, und das wollen wir beweisen“, sagt Spieler Mats Hummels. Am Mittwoch muss sich Trabzonspor dann zu Hause im Rückspiel gegen Moskau beweisen. Das Hinspiel hatten die Mannen des Schwarzmeer-Clubs mit 0:3 in Moskau verloren. Mit einem Sieg könnten sie den zweiten Platz in ihrer Gruppe belegen und hätten damit gute Chancen weiterzukommen.

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