Ban Ki Moon glaubt an Abkommen zur Wiedervereinigung Zyperns

Der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hält eine Wiedervereinigung Zyperns bereits Anfang des kommenden Jahres für möglich.

Ban Ki Moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen, teilte nach einer zweitägigen Tagung in den USA der Presse mit, dass er an eine Wiedervereinigung Zyperns im Jahr 2012 glaube. Die Gespräche zwischen den Verhandlungsführern Dervis Eroglu und Dimitris Christofias seien positiv und produktiv verlaufen, so Ban Ki Moon.

Ferner teilte Ban Ki Moon mit, dass er von beiden Delegationen erwarte, dass bis Januar 2012 interne Angelegenheiten des Zypern-Problems gelöst werden. Auch die Verhandlungsparter Dervis und Christofias glauben an eine baldige Einigung Zyperns.

Jedoch blieben einige Fragen zur wichtigsten Streitpunkten offen: Auf Kompromisse bezüglich der Wahlen, der Struktur der gemeinsamen Regierung, der regionalen Grenzziehung und zu im Krieg verloren gegangenen Besitztümern konnte noch nicht eingegangen werden.

Eroglu zufrieden mit den Gesprächen

Dervis Eroglu, der Staatspräsident des türkisch-zypriotischen Teils im Norden,  sagte nach der zweitagigen Versammlung dem türkischen Sender „Bayrak“, dass die Gespräche erfolgreich verlaufen und er sehr zufrieden sei. Ferner fügte er hinzu, dass er glaube, dass durch Annäherungen der griechischen Delegation mit der türkischen viele Uneinigkeiten aus der Welt geschaffen werden könnten. Christofias, Präsident der griechischen Republik Zypern, vermied es hingegen, sich über die Verhandlungen zu äußern.

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