Staatsanwalt: Tatlises-Attentat von PKK befohlen!

Die Ermittlungen im Tatlises-Fall wurden abgeschlossen. Die Anordnung zum Attentat gab offenbar die PKK. Zwölf Verdächtige werden angeklagt. Sieben von ihnen müssen mit lebenslanger Haft rechnen.

Die Ermittlungen zum Attentat an dem türkisch-kurdischen Sänger Ibrahim Tatlises, für seine Fans nur Ibo, sind abgeschlossen. Die Istanbuler Staatsanwaltschaft erklärt in der Anklageschrift, das Attentat sei auf Anordnung der Terror-Organisation PKK verübt worden.

Zwölf Verdächtige, von denen sich neun bereits in Untersuchungshaft befinden, wurden angeklagt. Hauptverdächtiger ist Abdullah Ucmak. Der zuständige Staatsanwalt, Muammer Akkas, erklärte, das Attentat sei mit der Absicht verübt worden, das Land zu spalten.

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Ucmak wird die beabsichtigte Zerstörung der Einheit des Staates, die Gründung einer Organisation mit der Absicht Straftaten zu begehen, die Planung eines Mordversuchs, unerlaubter Waffenbesitz und Nötigung vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft fordert für die Spaltung des Staates lebenslänglich und für die weiteren Vergehen Haftstrafen zwischen 55 und 97 Jahren. Sieben Verdächtige werden ebenfalls der Spaltung des Staates angeklagt und müssen mit einer lebenslangen Haftstrafe rechnen. Fünf weiteren wird die Mitgliedschaft in einer Terror-Organisation vorgeworfen.

Ibrahim Tatlises wurde im März 2011 Opfer eines Attentats. Bis heute befindet er sich in ärztlicher Behandlung. Seine linke Körperhälfte ist teilweise gelähmt. Mittlerweile befindet er sich auf dem Weg der Besserung.

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