Italien unter Beobachtung: Droht eine Staatspleite?

Neben Griechenland gilt Italien als einer der größten Riskikofaktoren der Eurozone. Nun sollen der Internationale Währungsfonds (IWF) und die EU-Kommission die Staatsfinanzen von Rom überwachen.

Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi wird sich zukünftig auf die Finger schauen lassen müssen, was er mit den dem Staat zur Verfügung stehenden Geldern anfängt. Dies war am Freitag im Rahmen des G20-Gipfels in Cannes zu vernehmen. Im Prinzip gleicht die Maßnahme einer Vormundschaft des Premiers.

Ziel ist es vor allem, Vertrauen an den Märkten zu schaffen und die Ausgaben des hochverschuldeten Staates unter Kontrolle zu behalten. Italien hat einen derzeitigen Schuldenstand von 120 Prozent seiner Wirtschaftsleistung. Dass Berlusconi „mit leeren Händen“ zum G20-Gipfel gereist war, hatte bereits den Mißfallen seiner EU-Kollegen erregt.

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