Gaza-Hilfsschiffe: Blockadebrecher werden in Kürze abgeschoben

Nach Angaben der israelischen Militärsprecherin Avital Leibovich sind alle 27 Aktivisten der am Freitag abgefangenen Gaza-Flotille in einem gesundheitlich guten Zustand. In Kürze sollen sie abgeschoben werden.

Die beiden Boote mit Medikamenten an Bord waren am Freitag von israelischen Soldaten etwa 30 Kilometer vor der Küste des Gazastreifens gestoppt worden, als diese versucht hatten, die Seeblockade zu durchbrechen. Danach waren sie in den israelischen Hafen Ashdod gebracht worden.

Die Aktivisten der Boote „Saoirse“ aus Irland und „Tahrir“ aus Kanada ergaben sich kampflos. Alle seien wohlauf, erklärte die israelische Militärsprecherin Avital Leibovich. Die Aktivisten sollen in Kürze abgeschoben werden. Der genaue Zeitpunkt ist noch unklar. Israel betrachtet die Seeblockade des Palästinensergebiets am Mittelmeer als notwendig, um Waffenschmuggel dorthin vorzubeugen.

Die türkische Regierung distanzierte sich von der Hilfsflotte, die von der türkischen Provinz Mugla aus in See gestochen war. Auch türkische Staatsbürger waren nicht an Bord.

Seitdem im März 2010 das israelische Militär die türkische Gaza-Hilfsflotte „Mavi-Marmara“ gestürmt und dabei neun Aktivisten getötet hatte, sind die Beziehungen zwischen Israel und der Türkei angespannt.

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