Tod auf der Autobahn: Handelte Geisterfahrer mit Absicht?

Der Geisterfahrer, der am Samstagabend auf der A3 bei Idstein einen schweren Unfall verursacht hat, bei dem ein Mensch ums Leben kam und sechs weitere verletzt wurden, hat möglicherweise mit Absicht gehandelt. Er soll das Opfer gekannt haben.

Der Geisterfahrer hatte mit seinem schweren Geländewagen auf der Autobahn A3 bei Idstein gewendet und war darauf mit einem entgegenkommenden Wagen frontal zusammengestoßen. Der 56-jährige Fahrer des kollidierten Wagens starb noch am Unfallort, seine 54 Jahre alte Frau sowie sein 17-jähriger Sohn erlitten schwere Verletzungen.

Etwa 200 Meter weiter stieß der Geisterfahrer mit einem zweiten Auto zusammen, wobei auch die zwei darin befindlichen Personen schwer verletzt wurden. Ein weiteres Auto krachte in die Unfallstelle. Der Geisterfahrer war daraufhin zu Fuß von der Unfallstelle geflohen. Am Sonntag stellte er sich der Polizei.

Nach Angaben des „Hessischen Rundfunks“ hat der Geisterfahrer möglicherweise gezielt sein Opfer auf der Autobahn gerammt. Offenbar hatten sich die beiden Männer gekannt.

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