Am Feiertag: Anschläge auf Muslime in mehreren Ländern

Am Sonntag begann für die Muslime das Opferfest. Trotzdem nahm die Gewalt in islamischen Ländern kein Ende. In Syrien, Afghanistan und im Jemen kam es zu Anschlägen und Übergriffen. Mehrere Menschen starben.

Erst in der vergangenen Woche hatte der syrische Präsident Baschar al-Assad versichert, den Friedensplan der Arabischen Liga zu akzeptieren und seine Soldaten zurückzuziehen. Doch die Hoffnung auf ein Ende des Blutvergießens war offenbar verfrüht. Sogar am Sonntag, dem ersten Tag des Opferfestes (Eid al-Adha), starben zehn Menschen, davon acht in Homs. Nach dem Festtags-Gebet am Sonntagmorgen wollten sich erneut Regime-Gegner zu Protesten versammeln. Assad ging mit Gewalt gegen sie vor. Das berichtet die türkische Zeitung „Hürriyet“.

Im Norden Afghanistans riss ein Selbstmordattentäter acht Menschen mit sich in den Tod, als diese gerade die Moschee nach dem Festtags-Gebet verließen und dabei waren, sich zu gratulieren. Lal Mohammad Ahmadzai, regionalier Polizeisprecher, erklärte, ein zweites Selbsmordattentat sei noch verhindert worden. Der Mann wurde festgenommen, bevor er die Bombe zünden konnte.

In Bagdad explodierten auf einem Marktplatz gleich drei Bomben am Sonntag. Acht Menschen wurden getötet und 19 wurden verletzt. Auch hier befanden sich die Menschen auf dem Marktplatz in festlicher Stimmung und erledigten letzte Einkäufe, als die Bomben explodierten.

Im Jemen konnte nach Angaben von Regime-Gegnern ein Anschlag vereitelt werden. Der oppositionelle General Ali Mohsen al-Ahmar erklärte, eine Autobombe sei vor ihrem Hauptquartier gefunden worden. Sie sei vor der Detonation entschärft worden.

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