IAEA-Vorabbericht: Iran baut an der Atombombe

Der Iran arbeitet an der Atombombe. Das soll in dem noch nicht veröffentlichten Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde stehen. Diese soll sich dabei auf Geheimdienstinformationen stützen. Einige Experten befürchten, der Iran könnte den Bericht als Provokation sehen und unüberlegt handeln.

Mit der Hilfe ausländischer Experten arbeitet der Iran offenbar an der Atombombe. Das berichtet die „Washington Post“. Der Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA soll diese alarmierenden Informationen beinhalten. Aus Geheimdienstinformationen sei bekannt, dass die technischen Hürden im Iran nur aufgrund der Unterstützung ausländischer Wissenschaftler überwunden werden konnten.

Speziell ein ehemaliger sowjetischer Waffenexperte wird erwähnt. Er soll Iraner über Jahre in der Anfertigung von Präzisions-Sprengzündern geschult haben. Solche Sprengzünder werden normalerweise für die Auslösung einer nuklearen Kettenreaktion benötigt. Experten aus Pakistan und Nordkorea seien ebenfalls beteiligt gewesen. Lange sei man der Ansicht gewesen, der Iran hätte aufgrund des internationalen Drucks die Arbeit an solchen Waffen eingestellt. Der Eindruck sei allerdings falsch gewesen.

Diese und ähnliche Aussagen soll der Bericht der IAEA enthalten. Nun werden Befürchtungen laut, der Bericht könne den Iran weiter provozieren. Eine unüberlegte Reaktion könnte die Antwort sein. Der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi erklärte der iranischen Nachrichtenagentur „Mehr“: Sie sollen den Bericht veröffentlichen und dann werden wir schon sehen was passiert.“ Er meint, die IAEA werde unter Druck gesetzt. Die Debatte um das iranische Atomprogramm sei zudem „100 Prozent politisch“, so Salehi.

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