Russland will europäischen Rettungsschirm nicht unterstützen

Russland teilte mit, dass es nicht in den erweiterten Rettungsschirm EFSF investieren werde. Christine Lagarde, IWF-Chefin, kehrte aus Moskau mit leeren Händen zurück. Nun bleiben ihr noch China und Japan.

Eine große Enttäuschung erlebte die IWF-Chefin Christine Lagarde auf ihrer in Moskau beginnden Fundraising-Tour. Denn Russland teilte mit, nicht in den erweiterten Rettungsfonds EFSF investieren zu wollen. Zuvor schlug die IWF-Chefin vor, die Russen könnten einen Teil ihrer Erlöse aus dem Öl-Geschäft in den EFSF stecken, berichteten die Deutschen Mittelstands Nachrichten.

Russland lehnte diesen Vorschlag jedoch ab. Die Russen würden allerdings gern in europäische Firmen investieren. Nun wird Lagarde versuchen, China und Japan zu einer Investition in den EFSF zu überreden. Doch auch diese Länder zeigen sich nicht besonders interessiert. Schon vor Lagardes Besuch scheiterte der EFSF-Chef Klaus Regling in diesen Ländern.

Nur mit viel Mühe konnte der EFSF drei Milliarden Euro für die Rettungs Irlands auftreiben. Ein Banker teilte der Nachrichtenagentur Reuters mit, die Investoren wüssten nicht genau, was sich hinter der Konstruktion befinde. Das sei der Grund für ihr mangelndes Interesse am EFSF.

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