Gül warnt: Syrien soll PKK aus dem Spiel lassen!

Staatspräsident Gül glaubt, Syrien werde nicht noch einmal den Fehler begehen, die PKK gegen die Türkei auszuspielen. Das sei schon in der Vergangenheit der Fall gewesen, als Syrien PKK-Führer Öcalan Unterschlupf bot.

Syrien sollte nicht den Fehler machen, die PKK gegen die Türkei auszuspielen, erklärte Staatspräsident Gül der britischen „Financial Times“ im Interview. Schon in der Vergangenheit sei das der Fall gewesen. Der inhaftierte PKK-Führer Abdullah Öcalan hatte in den 90ern bis zu seiner Festnahme in Syrien Unterschlupf gefunden. Erst durch den Druck der Türkei musste Öcalan 1998 Syrien verlassen. Seine Flucht endete in Kenia.

„Ich empfehle ihnen mit Nachdruck und erwarte, dass sie sich nicht in ein so gefährliches Spiel begeben“, sagte Gül. Er betonte: „Auch wenn wir nicht denken, dass sie das tun werden, verfolgen wir die Sache genauestens.“

Bis vor kurzem hatten Syrien und die Türkei vor allem wirtschaftlich enge Beziehungen. Die syrische Regierung ging in den vergangenen Monaten jedoch wiederholt mit Gewalt gegen Regime-Gegner vor. Über 3000 Menschen starben dabei bisher. Auch die Türkei wendete sich daraufhin von Syrien ab. Nun befürchtet anscheinend auch die Türkei Schritte Syriens.

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