Iran weist IAEA-Bericht als „politisch motiviert“ zurück

Der Iran arbeitet an der Entwicklung der Atombombe. Das ist nun nach Veröffentlichung des IAEA-Berichts offiziell. Die iranische Führung wehrt sich nicht gegen diese Behauptung. Allein die Motivation des Berichts sei nicht gerechtfertigt und die Behörde IAEA ein Spielball der Weltmächte, so Ahmadinedschad.

Schon bevor der Iran-Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde veröffentlicht wurde, drangen Inhalte an die Öffentlichkeit. Am beunruhigendsten war dabei sicherlich die Tatsache, dass der Iran an der Atombombe arbeitet. Das wurde am Dienstag nach Veröffentlichung des Berichts bestätigt.

Der Iran äußert sich nicht zum eigenen Atomprogramm, sondern zieht es vor, über die Motivation des Berichts zu sprechen. Der iranische IAEA-Botschafter Ali Asghar Soltanieh erklärte, der Bericht sei „unausgewogen, unprofessionell und politisch motiviert“. Ahmadinedschad wetterte gegen die USA, obwohl insbesondere aus Israel Stimmen kamen, die einen Angriff auf den Iran befürworteten.

Ahmedinadschad bezeichnete den IAEA-Generaldirektor Yukiya Amano als Spielball der US-Interessen. Die IAEA handle nur im Interesse einiger Länder, welche die Vorherrschaft in der Welt an sich reißen wollen. „Sie haben in der IAEA eine Person bevöllmächtigt, die keinerlei Autorität besitzt und die Bestimmungen der Behörde im Interesse der USA missachtet.“ Die Bestrebungen der USA seien anmaßend, denn das Land habe selbst zahlreiche Atomsprengköpfe.

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