Nach Schwulen-Spruch: Auch Eddie Murphy boykottiert die Oscars

Weil sich sein Partner Brett Ratner aufgrund des öffentlichen Gegenwindes nach seiner schwulenfeindlichen Äußerung dagegen entschieden hat, die Oscar-Verleihung zu produzieren, hat nun auch Hollywood-Star Eddie Murphy die Moderation der Mega-Veranstaltung abgesagt.

Hollywood-Schauspieler Eddie Murphy („Beverly Hills Cop“) hat Tom Sherak, dem Präsidenten der US-Filmakademie, einen Korb gegeben. Die 84. Oscar-Verleihung am 26. Februar 2012 will er nun doch nicht mehr moderieren. Schuld ist ein Produzentenwechsel. Anstelle von Murphy-Freund Ratner wird Brian Grazer die Show produzieren.

Ratner hatte sich mit einer schwulenfeindlichen Äußerung – „Proben ist was für Schwuchteln“ – bei der Vorstellung seines neuen Films „Aushilfsgangster“ (in dem Eddie Murphy neben Ben Stiller die Hauptrolle spielt/seit 03.11.11 im Kino) unbeliebt gemacht und die Konsequenzen aus den daraufhin vielfachen medialen Anfeindungen gezogen.

Murphy erklärte in Solidarität zu seinem Kumpel ebenfalls seinen Rückzug: „Zu allererst möchte ich sagen, dass ich die Entscheidung jeder Seite im Hinblick darauf, den Produzenten für die Academy Awards auszutauschen, verstehe und unterstütze. Ich habe mich wirklich darauf gefreut, ein Teil der Show zu sein, die das Produktionsteam und Autoren gerade erst begonnen haben zu entwickeln. Ich bin mir aber sicher, dass das neue Produktionsteam und der neue Moderator der Show einen genau so guten Job machen wird.“

Wer statt Murphy die Oscars nun moderieren wird, steht noch in den Sternen.

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