Poker-Weltmeister: Pius Heinz lernte bei FBI-Agent Joe Navarro

Mit seinen jungen 22 Jahren ist er der Weltmeister des Pokers - Puis Heinz gewann in der vergangenen Woche die Poker-WM in Las Vegas und ist nun um 8,7 Milliarden Dollar reicher. Nun stellt sich jedoch nicht wenigen die Frage: Wie hat dieser junge Mann das geschafft?

Alle möchten es endlich wissen: Wie hat das Poker-Genie Pius Heinz, der sein Wirtschaftspsychologie-Studium hingeschmissen hat, die Meisterschaft mit seinen 22 Jahren gewinnen können? Mittwochabend gewann der Student aus Köln, der im österreichischen Wien lebt, ganze 8,7 Millionen Dollar in Las Vegas. Stolz sagte er in seinem ersten Interview, dass er für Deutschland gespielt und gewonnen habe.

Seinen Erfolg verdankt er neben seiner Intelligenz und sicher auch einer Portion Glück einem ganz bestimmten Trainer: dem Ex-FBI-Agenten Joe Navarro (58). Navarro spezialisierte sich in den 25 Jahren, die er beim FBI arbeitete auf die Körpersprache. Er gilt heute noch als der Experte schlechthin auf diesem Gebiet. Seine Bücher „What Every Body is Saying“ and „Louder than Words“ sind mittlerweile fast legendär.

Es scheint, als habe das Poker-Genie Pius sich das Wissen Navarros sehr gut angeeignet, der sich bereits zwei Wochen vor der WM zu einem persönlichen Coaching-Programm mit Navarro in die USA aufmachte.

Neben der psychologischen Seite waren die mentalen Fähigkeiten und Fitness von seinem Trainer Johannes Strassmann gestärkt worden. Zudem hatte er sehr auf seine Ernährung geachtet und beispielsweise sehr viel Obst gegessen, um die langen Nächte, in denen gespielt wurde, auch kräftemäßig zu überstehen. Dem Klischee vom rauchenden Whiskey-trinkenden Haudegen widerspricht er völlig. Auch bei seiner Feier nach dem Sieg beschränkte er sich laut Beobachtungen auf ein paar Flaschen Bier und ließ die harten Getränke seine mitgereisten Freunde verzehren.

Mit diesem Blatt gewann er den Titel

Pius hatte Dienstagnacht in Las Vegas mit einem Blatt gewonnen, was üblicherweise selten erfolgreich ist: Ass-König. Noch nie zuvor hatte jemandem in der Geschichte dieses großen Events ein solches Blatt zum Sieg verholfen. Die Hand wird in Pokerkreisen neckisch „Anna Kurnikowa“ genannt, weil sie „gut aussieht, aber selten gewinnt“.

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