Gepanschter Alk: Lebenslange Haft für Tod von drei Deutschen

Zwei Brüder hatten 2009 in der Türkei einer Gruppe von Deutschen gepanschten Alkohol zur Verfügung gestellt. Drei Berufsschüler starben. Jetzt wurden die Schuldigen zu lebenslanger Haft verurteilt.

Die Brüder Cengiz und Halil E. wurden wegen Bereitstellung gepanschten Alkohols in der Türkei zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Sie haben den Tod von drei deutschen Berufsschülern zu verantworten. Zwei weitere Beschuldigte kommen mit fünf Jahren davon. Neun Angeklagte wurden freigesprochen. Der Anwalt erklärte der Nachrichtenagentur „AFP“, der Fall gehe nun vor das oberste Berufungsgericht der Türkei.

Die Berufsschüler aus Lübeck, alle zwischen 18 und 22 Jahren, verbrachten 2009 einige Tage im Anatolia Beach Hotel bei Antalya. Im Hotel amüsierten sie sich mit Alkohol. Was sie nicht wussten: Der Wodka war illegal hergestellt und enthielt eine hohe Menge an Methanol. Noch vor Ort starb einer der Schüler, zwei weitere später im Krankenhaus. Vier Schüler hatten ebenfalls Vergiftungserscheinungen, überlebten aber.

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