Türkei-Rückkehrer: In Deutschland gibt es kein Integrations-Problem

Cigdem Akkaya ist eine der sogenannten Rückkehrerinnen. Nach 24 Jahren in Deutschland wanderte sie in die Türkei aus und gründete in Istanbul den Rückkehrer-Stammtisch. Sie meint, das Thema Integration werde von Politikern übertrieben, um Stimmen zu erhalten.

Cigdem Akkaya meint, das Integrations-Problem in Deutschland werde maßlos übertrieben. „Türken fühlen sich in Deutschland zu Hause und auch in ihrem Heimatland, der Türkei“, erzählt sie der türkischen Zeitung „Hürriyet“ im Interview. Sie wanderte nach 24 Jahren in Deutschland nach Istanbul aus und gründete dort den Rückkehrer-Stammtisch. Hier treffen sich Deutsch-Türken, die ihr Glück erneut in der Türkei suchen.

Sie glaubt, die Integration werde zunehmend politisiert. Weder Deutsche noch Türken wüssten, was eigentlich mit diesem Wort gemeint sei. Ab wann gilt man als integriert und was müssten Menschen tun, die sich schon lange als integriert betrachten? Diese Fragen seien nicht zu beantworten, so Akkaya.

Migranten teilen sich in zwei Gruppen, erklärt die Unternehmerin. „Die erste Gruppe besteht aus jenen, die nicht richtig vom deutschen Bildungssystem profitieren konnten. Die zweite Gruppe hat eine gute Bildung genossen und macht Karriere. Die guten Beispiele stehen nie im Fokus. Es sind immer nur die Negativbeispiele, über die diskutiert wird“, so Akkaya weiter.

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