Nach Angriff in Syrien: Türkei evakuiert diplomatische Familien

Nachdem am Samstagabend Assad-Anhänger die türkische Botschaft in Damaskus angegriffen haben, hat die Türkei die Familien seiner Diplomaten in Syrien evakuiert.

Die Attacke folgte auf die Entscheidung der Arabischen Liga, die Mitgliedschaft Syriens auszusetzen. Etwa eintausend Menschen hatten die türkische Botschaft in Damaskus am Samstagabend angegriffen, als sich die Nachricht verbreitete, dass die Arabische Liga gegen Syrien aufgrund der seit acht Monaten andauernden Gewalt gegen Demonstranten, die mehr Demokratie fordern, vorgehen wolle.

Die Angreifer hatten Steine ​​und Flaschen auf die türkische Botschaft in Damaskus geworfen, bevor die syrische Polizei eingriff und die Proteste auflöste. Ähnliches ereignete sich bei den Konsulaten in Aleppo und in Latakia. Auch die saudiarabische Botschaft in Damaskus sowie das französische Konsulat wurden mit Stöcken und Messern angegriffen.

Trotz der Zustimmung zum Friedensplan der Arabischen Liga vor wenigen Tagen war es weiter zu bewaffneten Übergriffen der Regierung gegen Demonstranten gekommen, wobei mehrere Oppositionelle ihr Leben verloren. Die Türkei verurteilt die Unterdrückung der friedlichen Proteste.

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