Türkei gegen Eurokrise gut gewappnet

Wirtschaftsexperte Ercan Uygur meint, der gesamten Eurozone stehe ein Zusammenbruch bevor. Wenn ein Land wie Italien, das eines der größten Wirtschaftsmächte der EU ist, um finanzielle Hilfe bitten müsse, prophezeie das nichts Gutes. Die Türkei sei von diesen Entwicklungen allerdings nicht maßgeblich betroffen.

Die Türkei habe schon in der Vergangenheit bewiesen, dass sie in der Lage sei, sich von einer Krise, wie sie im Moment herrscht, schnell erholen könne. Das enorme Wirtschaftswachstum, trotz der derzeitigen Lage, zeige dies, meldet die türkische Zeitung „Zaman“. Auch diesmal werde die türkische Wirtschaft eine der wenigen sein, die sich schnell wieder erholen könne. Darüber seien sich Experten einig.

Ercan Uygur, Präsident der Vereinigung für Wirtschaft in der Türkei, erklärte der Zeitung „Zaman“: „Zunächst müssen wir erkennen, dass die Krise in der Eurozone große und unkontrollierbare Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft haben wird. Die Wahrscheinlichkeit dafür hat sich in den vergangenen zwei Jahren wesentlich erhöht.“ Besonders besorgniserregend sei dabei die Lage Italiens. Wenn eine der größten Wirtschaftsmächte der Welt um finanzielle Hilfe bitten müsse, könne das schon das Ende der Eurozone bedeuten. Welche Form die Auswirkungen haben würden, könne man nicht voraussagen, so Uygur.

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