Verfassungsschützer in Döner-Morde verwickelt?

Die neuen Erkenntnisse zu den sogenannten Dönermorden sind erschreckend. Ein Beamter der hessischen Verfassungsschutzes soll in den letzten Mord an Internetcafebesitzer Halil Yozgat verwickelt sein. Er habe sich zum während des Mordes am Tatort befunden.

Über die sogenannten Dönermorde kommen immer mehr Details ans Licht. Dabei nehmen die Zusammenhänge und Verwicklungen erschreckende Ausmaße an. Nun könne sogar ein Mitglied des hessischen Verfassungsschutzes in die Mordserie involviert sein. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine“. Zwischen 2000 und 2006 waren in mehreren deutschen Städten acht türkische und ein griechischer Zuwanderer erschossen worden. Der Verfassungsschützer habe sich beim neunten Mord an dem 21-jährigen Halit Yozgat nur kurz vor der Tat am Tatort befunden. Vor der Tat habe er das Internetcafe verlassen, so die bisherige Darstellung der Ereignisse. Das soll nicht der Fall gewesen sein.

Beim Mord an dem türkischen Internetcafebetreiber soll der Verfassungsschützer nun nach neuesten Informationen doch anwesend gewesen sein. Die Zeitung beruft sich auf Sicherheitskreise in Wiesbaden. Zudem sollen in der Wohnung des Mannes mehrere Waffen gefunden worden seien. Gegen den Beamten sei in der Vergangenheit ermittelt worden. Da die Ermittlungen ohne Ergebnis blieben, wurden diese später eingestellt. Der Verfassungsschützer ist mittlerweile suspendiert worden.

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