Babys auf Ebay zum Kauf angeboten!

War die Kleinanzeige echt oder nur ein ziemlich übler Scherz? Ganz gleich, welche Intention der Anbieter hatte: Sein Angebot, zwei Babys auf Ebay zu verkaufen, lässt die Nackenhaare zu Berge stehen.

Ganze 45 Minuten soll das fragwürdige Angebot mit der Nummer „43705697“ im Ressort „Familie, Kind und Baby“ der Auktionsplattform Ebay zu finden gewesen sein. Wer genau dahinter steckt, darüber gibt es noch keine Informationen. Lediglich der Standort ist bekannt. Dieser wurde mit „58644 Iserlohn“ angegeben. Das berichtet „Welt Online“.

„Ich willingto geben ein sehr süßes Baby Jungen und Mädchen zu einer verantwortungsvollen Familie, die Pflege von ihnen kann und sorgen für sie, was ich nicht imstande bin zu geben“, zitiert das Medium den unglaublichen Angebotstext. Schnell rief dieser User auf den Plan. Polizei und Jugendamt wurden informiert, die Anzeige aus dem Internet genommen.

Polizei sind bereits IP-Adresse und Email bekannt

Jetzt sind die Behörden gefragt. Wer wollte zwei unschuldige kleine Kinder auf diesem Weg los werden? Oder: Wer hat einen solch makaberen Humor? Über den derzeitigen Stand der Ermittlungen gab Polizeisprecher Dietmar Boronowski bereits Auskunft: Demnach hätte die Polizie von Ebay bereits die IP-Adresse des Computers bekommen, von dem die Anzeige geschaltet worden sei. Darüber hinaus sei eine Email-Adresse bekannt, unter der sich der Urheber bei Ebay angemeldet habe. „Momentan versuchen wir, über die jeweiligen Anbieter zu ermitteln, ob dort persönliche Adressdaten des Urhebers hinterlegt waren“, so Boronowski, der auf Grund der recht einfachen Regelungen im Internet, was das Anlegen von Email-Adressen angeht, recht wenig Hoffnung hat, tatsächlich fündig zu werden.

Auch das hiesige Jugendamt nimmt den Fall sehr ernst. Jugendamtssprecherin Christine Schulte-Hofmann erklärte, dass man diese Anzeige durchaus als „Hilferuf einer überforderten Mutter“ interpretieren könnte. Das Jugendamt sei auf jeden Fall bereit zu helfen.

Ebay hofft, dass es keine Nachahmer geben wird

Wie Ebay mitteilte habe es in den letzten Jahren keinen vergleichbaren Fall gegeben. Nun hoffe man allerdings, dass keine Nachahmer auftauchen würden. Kontakte zwischen Usern und Anbieter soll es nicht gegeben haben.

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