Terrorangst: Pilot war nur auf der Toilette

Die Situation klingt ernst - todernst. Als ein Pilot während eines Fluges von seinem Gang auf die Toilette nicht mehr zurückkommt, verständigt sein Kollege im Cockpit den Tower in New York. Was war hier im Gange? Spielte sich hier ein neuer Terroranschlag ab? Weit gefehlt!

„Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“, lautet ein altes Sprichwort. Während eines Zwischenfalls im amerikanischen Luftraum, der am Ende dann gar keiner war, wurde diese deutsche Redensart offenbar etwas zu ernst genommen.

Doch von vorne: Kurz vor der Landung auf dem LaGuardia Flughafen in New York in der vergangenen Nacht wollte der Pilot einer Passagiermaschine der Chatauqua Airlines, die in Asheville gestartet war, noch einmal kurz aufs Stille Örtchen verschwinden. Doch als er wieder herauswollte, klemmte die Tür. Der Pilot war gefangen – mit heruntergelassenen Hosen. Verzweifelt klopfte er gegen die Tür, um auf seine Lage aufmerksam zu machen. Schließlich flog das Flugzeug bereits Warteschleifen. Alles war bereit zur Landung.

Passagier wollte Pilot aus der Toilette befreien

Dann kam endlich Hilfe: Ein Passagier aus der ersten Reihe – allerdings mit „verdächtigem“ Akzent – wurde auf seine missliche Lage aufmerksam. Erleichtert trug der Pilot diesem auf zur Crew ins Cockpit zu gehen und den Kollegen von seiner Notlage zu berichten. Doch die Reaktion dort fiel anders als erwartet aus: Ein Fremder versuchte offenbar in ihren Sicherheitsbereich einzudringen. Der Tower wurde informiert. Es herrschte höchste Alarmbereitschaft. Alles zureden des Passagiers half nicht.

Zum Glück für alle Beteiligten konnte sich der Pilot am Ende doch selbst befreien und die Situation aufklären. Nichtstdestotrotz: Kurz nach der Landung wurde das Flugzeug noch einmal von Sicherheitsbeamten des Flughafens und vom FBI inspiziert. Sicher ist schließlich sicher.

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