Böser Facebook-Spam: Betrüger locken mit Pornobildern von Justin Bieber

Erst vor wenigen Monaten machte auf Twitter der Hashtag "Dirty Bieber Secrets" die Runde. Damals amüsierten sich die User prächtig über die Geschichten eines ganz bestimmten Blogs. Jetzt wurde aus Spaß absoluter Ernst. Betrüger versuchten auf Facebook mit einschlägigen Bildern von Justin Bieber zu locken.

Während auf dem Blog “Dirty Bieber Secrets” Fans Gelegenheit hatten, aus freien Stücken intime Fantasien, die alle in irgendeiner Form mit dem 17-jährigen Kanadier zu tun haben, niederzuschreiben oder aufzumalen, wurden die ahnungslosen Facebook-User nun „mit angeblichen Bildern von Justin Bieber (17) bei sexuellen Handlungen und anderen pornographischen oder gewalttätigen Inhalten“ geködert.

Facebook-User verbreiten Spam unwissentlich

Die Spam-Welle, die von den Mitgliedern völlig ahnungslos im Sozialen Netzwerk verbreitet wurde, funktionierte laut „Promiflash“ wie folgt: „Die Nutzer wurden aufgefordert einen Javascript-Code in die Adresszeile ihres Browsers zu kopieren, was bewirkte, dass die Fotos an die Mitglieder der eigenen Freundesliste weiterverbreitet wurde.“

Mittlerweile ist es Facebook gelungen, die Urheber dieser bösen Spam-Welle ausfindig zu machen. Die Rechtsabteilung des Zuckerberg-Netzwerkes ist eingeschaltet. Doch damit sind die Probleme noch lange nicht vom Tisch: Laut einem Bericht der „Financial Times Deutschland“ befürchtet der Sicherheitsspezialist Sophos jedoch, dass Facebook einige seiner gut 800 Millionen aktiven Nutzer verlieren könnte, wenn die Spamflut nicht eingedämmt würde. Hierzu erklärte Graham Cluley von Sophos: „Facebook muss das Problem unter Kontrolle bekommen, weil die Bilder so anstößig sind, dass einige Mitglieder dem Dienst den Rücken kehren könnten.“

User kündigen über Twitter an Facebook zu verlassen

Einige Nutzer des Kurznachrichtendienstes Twitter, so heißt es auf FTD weiter, hätten bereits angekündigt, dem sozialen Netzwerk den Rücken zu kehren. Von Facebook selbst hieße es unterdessen, dass man alles unternehmen wolle, um künftig ähnliche Attacken auszuschließen.

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