Syrien: Muslimbruderschaft will Hilfe der Türkei

Das Assad-Regime geht trotz der internationalen Empörung weiterhin mit Gewalt gegen oppositionelle Zivilisten vor. Nur die Türkei könne die Menschen auch militärisch vor dem Diktator schützen. Hilfe aus anderen Ländern würde das Volk nicht annehmen, meint ein Führer der Muslimbruderschaft.

Die in Syrien verbotene Muslimbruderschaft erklärte, die syrische Bevölkerung wolle eher die Unterstützung der Türkei. Wenn eine militärische Intervention nötig sei, würde das Volk nur einen türkischen akzeptieren, meint Mohammad Riad Shaqfa,
einer der Führer der Gruppe.

Shaqfa, der in Saudi-Arabien im Exil lebt, sagte bei einer Pressekonferenz in Istanbul, die internationale Gemeinschaft solle Assads Regierung isolieren, um die syrische Bevölkerung in ihrem Kampf gegen das Regime zu ermutigen. Nach UN-Angaben seien in den vergangenen acht Monaten 3.500 Zivilisten getötet worden.

Um Assads blutige Unterdrückung zu beenden, bedürfe es ausländischer Hilfe, insbesondere türkischer. „Je mehr sich die internationale Gemeinschaft zurückhält, desto mehr ist die Türkei gefordert einzugreifen. Als Nachbarland kann die Türkei besser mit diese Regime umgehen als andere Länder“, so Shaqfa. Und er betonte: „Die Menschen wollen keinen Eingriff des Westens.“

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