Bosbach: Morde an Türken und Griechen hätten verhindert werden können

Die Mordserie der Zwickauer Rechtsterroristen hätte nach Ansicht des Vorsitzenden des Innenausschusses, Wolfgang Bosbach, bei einem „konsequentem Vorgehen“ der Sicherheitsbehörden eventuell verhindert werden können.

Wie der CDU-Politiker Bosbach am Montag in Berlin nach einer Sondersitzung des Innenausschusses sagte, habe es eine „Fülle von Fehleinschätzungen“ und ein Unterlassen von „unbedingt notwendigen Handlungen“ in der Ermittlungsarbeit gegen die Rechtsterroristen gegeben.

So sei etwa im Jahr 1998 eine Garage durchsucht und Waffen sowie Sprengstoff gefunden worden. Dennoch habe einer der  dabei anwesenden Terrorverdächtigen einfach davonfahren können. Bosbach rügte dies als „im wahrsten Sinne des Wortes unbegreiflich“.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), der am Wochenende bereits seine Befürchtung geäußert hatte, dass das Rechtsterror-Trio aus Zwickau mehr Unterstützung aus dem braunen Milieu erhalten haben könnte, als bislang angenommen, sagte am Montag, es gebe „circa ein Dutzend Verdächtige und Beschuldigte“.

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